HCS Human Capital System

Virtuelles Lebenswerk von Heinrich Keßler, Appenweier
Kontext: "Verantwortlich lehren."


Kontext: "Verantwortlich lehren."

Der Kontext stellt Themengebiete vor, auf welchen ein verantwortliches Lehren erforderlich ist.

Es werden Anforderungen an ein verantwortliches Lehren aufgezeigt. Die Art und Weise, ob und wie die die Anforderungen erfüllt werden (wollen, können, dürfen, müssen) obliegt den einzelnen Personen.

Verantwortliches Lehren ist immer eine persönliche Leistung.

Die Übungen führen an die Rahmenbedingungen und Grenzen der jeweiligen Organisation für die Verantwortung der von ihr ermöglichten, zugelassenen, unterstützten, abgewehrten und verbotenen Lehren.

Die erforderliche Denkarbeit wird jeweils durch ein zufällig ausgewähltes Thema angeregt.

Die Ergebnisse der Denkarbeit sind unumkehrbar.

Begrenzen Sie die jeweilige Arbeit mit diesem Kontext auf ein Thema. Machen Sie sich unbedingt sofort (handschriftliche!) Notizen über Ihre Gedanken, Ideen, Widerstände und Anregungen. Betrachten, gliedern und bewerten Sie Ihre Aufschriebe erst nach der jeweiligen Denkarbeit. Beherzigen und überprüfen Sie gelegentlich Ihre Schlussfolgerungen.

Die Übungen für das verantwortliche Lehren sind mit digitalen Medien nicht simulierbar.

Der Kontext protokolliert einen Teil des Traumes des Autors Heinrich Keßler in der Nacht vom 13.03.2019 auf den 14.03.2019.

Alle Komponenten des Traumes und ihre Verortungen im Lebenswerk:

Geistarbeit

Grenzen von Quiviv

Denkverantwortung

Scharf-denken

Scharfer-Geist

Verantwortlich-lehren (dieses Dokument)

 

Heinrich Keßler, Autor.


Mit Lehren (als Werkzeuge, und Methode) und Lehren (als Prozess, Handlung und Verhalten) werden jede Inhalte vermittelt, welche aus der unendlichen Fülle des Wissensschatzes ausgefiltert und ausgewählt wurden. Für die Lernenden werden diese Inhalte "altersgerecht" oder "zielgruppengerecht" aufbereitet. Hierfür steht die gesamte Bildungsindustrie zur Verfügung.

Die Auswahlprozesse sondern auch aus, welches Wissen, welche Fähigkeiten und welche Fertigkeiten nicht mehr vermittelt werden. Solches Wissen sucht und findet Nischen, in welchen es erhalten, gepflegt und in geeigneter Art und Weise weitervermittelt wird, sobald und sofern sich dazu Gelegenheiten oder Anlässe bieten.

Wer lernt, nimmt häufig stillschweigend an, dass das aufbereitete und leicht zugängliche Wissen in irgendeiner Art und Weise notwendig und nützlich sein wird. Als Bewertungen hierfür dienen die eigenen Vorstellungen oder die gemeinsamen der gleichen Gruppierungen. Liegen die Bildungsbedürfnisse bzw. Lernbedürfnisse auf anderen als den angebotenen Schwerpunkten, werden Mittel und Wege gesucht, an dieses Wissen heranzukommen. Im Zweifelsfall wird es selbst erarbeitet. In solchen Fällen fehlen jedoch die formellen Nachweise, dass eine "Bildung vorläge", die z.B. für Personalentscheidungen relevant wäre.

Die Bildungsindustrie, zu welcher auch dieser Kontext gehört, sichert durch formelle Verfahren einerseits die Vermittlung von ausgewählten Inhalten. Sie anerkennt jedoch nur dann eine Bildung oder Qualifizierung, wenn sie durch einen Träger der Bildungsindustrie "nachweislich" erfolgt ist. Die Nachweise bestätigen jedoch in der Regel nur die Teilnahme an Auseinandersetzungen mit bestimmten Themengebieten, die, benotet, als Bildungsstatus gelten. Was tatsächlich vermittelt oder besser: gelernt wurde, weiß nur die lernende Person, sonst niemand.


Dieser Kontext führt zu Erweiterungen bei "bekannten", üblichen und möglichen Wissensgebieten, die bereits vorhanden sind und "nur noch" erschlossen zu werden brauchen. Er führt jedoch auch zu völlig neuen Wissensgebieten, die sich dadurch zeigen und öffnen, dass hierfür entweder das bekannte Wissen nicht reicht oder noch gar kein Wissen erzeugt ist.

Hier setzt der besonders anspruchsvolle Prozess des verantwortlichen Lehrens ein, der zum verantwortlichen Prozess des Lernens wird, der wiederum zum verantwortlichen Lehren wird. Immer wieder. Jederzeit. An jedem Ort. Beliebig oft, wenn Zeit und Gelegenheit gegeben und genutzt werden, um sich etwas zu erarbeiten und sich das Erarbeitete so zu eigen machen, dass es an Andere weitergegeben werden kann (will).